Burning Man 2016 – Feuer

Die ganze Woche war übervoll mit  Veranstaltungen, Kunstwerken, Lichtinstallationen, spannenden Kontakten, unzähligen Art-Cars, Partys, Hitze, Kälte und Staub – eines fehlt jedoch – der Burning Man! Zum Abschluss der Veranstaltung werden  die großen Holzkunstwerke verbrannt. Am Freitag verschiedene Kunstwerke, wie z.B. die Pyramiden oder die Leuchttürme, am Samstag dann der Burning Man und am Sonntag der Tempel. Alle Installationen waren begeh- und erlebbar. Der Burning Man selbst ist leider nicht ganz fertig geworden. In dem extra für die Woche aufgebauten Radiosender wurde u.a. auch der Künstler für diese Figur interviewt. Er war reichlich am Boden zerstört, da Ihm zur Fertigstellung etwa 3 Tage fehlten, die er durch Staubstürme verloren hatte. Sehr schade, denn die Holzfigur sollte sich während des Verbrennens drehen. So war nur ein Teil der imposanten Mechanik fertig. Auch die Pyramiden blieben im Inneren unvollendet und wir hatten nur 48 Stunden, bevor sie dem Feuer übergeben wurden. Der riesige Tempel, ein Ort der Besinnung, Abschiednahme und Hoffnung, brannte als letzter am Sonntag – es herrschte dabei andächtige Stille. Es war zu spüren, das viele Anwesende im Gedenken an Ihre Liebsten, Freunde, Famile, Haustiere und auch von Wünschen durchdrungen auf das Feuer sahen. Anders bei den anderen Feueropfern – da wurde bejubelt, getanzt und die riesigen Art-Car Partywagen standen im Kreis herum. Jedes dieser Feuer war ein Happening. Auch wenn die Feuer in der nächtlichen Wüste beeindrucken, so ist es doch irgendwie schade, all die Arbeit in wenigen Stunden komplett im Flammenmeer verschwinden zu sehen. That’s life – Jedes Ende ist ein Anfang.